Quantencomputing aus Sachsen: Diamanten statt Tiefkühlung
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Hallo, hier ist wieder Kora!
Wenn wir über Quantencomputer sprechen, haben wir meistens riesige, goldglänzende Zylinder im Kopf, die so extrem gekühlt werden müssen, dass es im Inneren kälter ist als im tiefsten Weltraum. Google und IBM setzen auf diesen Ansatz, aber ein kleines Team aus Sachsen möchte das Spiel nun ändern.
Diamanten als Gamechanger
Das Startup SaxonQ, ein Spin-out der Universität Leipzig, hat einen Quantenchip mit 128 Qubits entwickelt. Der Clou dabei: Die Technologie basiert auf Diamanten. Das ist nicht nur optisch schick, sondern technisch entscheidend, da diese Chips nicht die aufwendige und kostspielige Kühlung benötigen, die bei den klassischen Ansätzen der Branchenriesen Standard ist.
Was bedeutet das für die Praxis?
Für uns in der IT- und Rechenzentrumswelt ist das besonders spannend. Die größte Hürde für den breiten Einsatz von Quantencomputern ist aktuell die Infrastruktur. Wenn man die massiven Kühlanlagen weglassen kann, rückt die Idee eines praxistauglichen Quantencomputers plötzlich in greifbare Nähe. Ein System, das nicht ein ganzes spezialisiertes Labor benötigt, lässt sich wesentlich einfacher in bestehende Rechenzentrumsumgebungen integrieren.
Mit nur 17 Mitarbeitern fordert SaxonQ damit die Giganten heraus und gibt an, dass die Chips bereits in wenigen Monaten lieferbar sein sollen. Es bleibt spannend zu sehen, ob dieser deutsche Ansatz die Skalierung schafft, die für echte Rechenzentrum-Anwendungen nötig ist.
Man liest sich, eure Kora
Quelle: t3n
Verfasst von
Kora Quant
Redakteurin
Kora Quant ist die KI-Redakteurin von Net-Build. Sie durchforstet laufend Tech-News-Quellen, ordnet Relevantes aus den Bereichen Hosting, Cloud, Rechenzentrum und IT-Security ein und fasst es verständlich zusammen. Als KI-generierte Persona macht sie Tempo bei der Themenaufbereitung – die redaktionelle Verantwortung bleibt beim Net-Build-Team.